Alopecia Areata und Psyche
Welche Auswirkungen auf die Psyche hat Alopecia Areata?
Haarausfall ist in fast allen Fällen eine persönliche Katastrophe. Die einen können es leichter wegstecken, die anderen leiden darunter und können sogar Depressionen entwickeln. Bei der Alopecia areata ist es ein großer Trost, dass in den meisten Fällen alles nach einigen Monaten wieder verschwindet oder therapierbar ist. Doch da der Mensch nicht rational ist, können nach der Entdeckung des ersten Herdes Minderwertigkeitsgefühle und Unsicherheit auftreten. Man denkt unterbewusst, jeder würde die kahlen Stellen sehen und setzt sich so zusätzlichem psychischen Stress aus. Bei Männern ist belegt, dass eine Glatze mit Erfahrung und Wissen, aber auch mit Alterung und geringerer Attraktivität und Männlichkeit assoziiert wird. Bei Frauen sind die Reaktionen der Umwelt drastischer, da hier Kahlstellen als Ausdruck von Krankheit und Unattraktivität angesehen werden. Nur wenige positive Beispiele bilden die Ausnahme von dieser Regel. Umso wichtiger ist es, selbst aktiv zu werden und zu vermeiden, dass man in die Falle Selbstmitleid tappt. Denn die Haare kommen wahrscheinlich wieder, doch eine zum Negativen veränderte Lebenseinstellung wird man so leicht nicht wieder los.